PETROLIO

ECHO IM WDR UND IN DER ARD MEDIATHEK

In der Nacht vom 30.12. im WDR Fernsehen
und bis zum 30.01. in der ARD Mediathek

Mareike Wegeners Kinodebüt ECHO ist wieder in der ARD Mediathek abrufbar (bis 30. Januar 2026) und wird am 30.12.2025 im WDR ausgestrahlt.

Der Film über die kriegsversehrte Hauptkommissarin Harder (Valery Tscheplanowa), die als Polizei-Ausbilderin in Afghanistan ein Bombenattentat überlebt hat und nun als Neuanfang in einem friedlichen Dorf die Identität einer Moorleiche feststellen soll, ist unsere erste Spielfilmproduktion und wurde mit dem WDR koproduziert. Die Herstellung wurde unterstützt von der Film- und Medienstiftung NRW, Kuratorium junger deutscher Film, BKM und DFFF. Nach Fertigstellung wurde der Film auf der Berlinale 2022 uraufgeführt und von Grandfilm in die Kinos gebracht.

Anlässlich der TV Premiere im letzten Jahr schrieb Matthias Hannemann in der FAZ: "Die Autorin und Regisseurin erinnert mit ihrem Debüt kunstfertig daran, dass sich die deutsche Gesellschaft zwar im Krimi-Takt mit Schuld und Verbrechen befasst – die Verbrechen, die sie selbst beging, aber nicht an sich herankommen lässt. Das allgegenwärtige öffentliche Erinnern steht in keinem Verhältnis zu dem Schweigen, das herrscht, wenn das Erinnern unbequem wird: vor der eigenen Haustür, im eigenen Haus."

TV PREMIERE: WOLKENFABRIK

Hannes Langs neuer Kurzfilm
als Spätvorstellung auf Arte am 02. Dezember

Nach seiner Uraufführung beim Cork International Film Festival wird Hannes Langs neuer Dokumentarfilm WOLKENFABRIK nun erstmals im Fernsehen zu sehen sein: ARTE zeigt den Film auf dem renommierten Sendeplatz La Lucarne, der seit vielen Jahren außergewöhnliche Handschriften des internationalen Dokumentarfilms präsentiert. La Lucarne ist bekannt für seine kuratorische Offenheit gegenüber experimentellen, radikalen und essayistischen Formaten – ein idealer Kontext für Langs filmische Erkundung der anthropogenen Wolken über dem rheinischen Braunkohlerevier.

Gedreht wurde WOLKENFABRIK 2023/24 mit einem kleinen mobilen Team im Rheinland. Der Film betrachtet das Braunkohlerevier als Schauplatz des Klimawandels und sucht das Gespräch mit den Menschen, die diese industrielle Landschaft und ihre Monumente zugleich als Heimat begreifen. Welche Träume und Utopien lassen sich im Schatten der Kühltürme entwerfen?

Der Film entstand unter Mitarbeit von Hannes Lang (Buch, Regie, Schnitt, Produktion), Mareike Wegener (Buch, Produktion), Felix Rier (Kamera), Peter Rösner und Isabel Cope (Ton & Sounddesign), Tobias Wiedmer (Grading), Katrin Gruber (Titelgestaltung). Sein Poster wurde von Caspar Newbolt und sein Trailer von David Gruschka gestaltet. Redaktionell wurde der Film bei Arte von Kathrin Brinkmann betreut.

Gefördert wurde WOLKENFABRIK von der IDM Südtirol, der Film- und Medienstiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Amt für Kultur und Medien Bozen sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

MARK LOMBARDI ZURÜCK IN BROOKLYN

SPECTACLE zeigt diesen November Mareike Wegeners
dokumentarisches Kinodebüt aus dem Jahr 2011

Spectacle ist ein kollektiv betriebenes Programmkino in Brooklyn, NY, das seit 2010 von engagierten, kino- und filmbegeisterten Freiwilligen getragen wird. Das Programm umfasst übersehene Werke, eigenwillige Fundstücke, zeitgenössische Kunst, radikale Positionen, Live-Performances und vieles mehr. Im November widmete sich Spectacle Mareike Wegeners Debütfilm "Mark Lombardi: Kunst und Konspiration" und zeigte ihn mehrfach, begleitet von einem virtuellen Q&A. Im Rahmen der Reihe erhielt der Film auch einen neuen Trailer und ein neues Poster.

Der Dokumentarfilm porträtiert den amerikanischen Künstler Mark Lombardi, dessen grafische Arbeiten die undurchsichtigen Machtgeflechte globaler Eliten aus Finanzwelt, Politik und organisiertem Verbrechen nachzeichneten. Nach den Anschlägen vom 11. September rückten seine Zeichnungen sogar in den Fokus des FBI – doch Lombardi selbst konnte nicht mehr befragt werden; er starb ein Jahr zuvor, offenbar durch Suizid, in seinem Studio in New York. Der Film folgt einem außergewöhnlichen Künstler, der ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen nutzte, um die verborgenen Strukturen der globalisierten Welt sichtbar zu machen.

Für die Entwicklung dieses Projekts wurde Mareike Wegener 2009 mit dem Gerd-Ruge-Stipendium ausgezeichnet. Produziert wurde der Film von unafilm und 2010 in New York gedreht, mit Sophie Maintigneux als Bildgestalterin.

Die finale Aufführung findet am 29. November 2025 statt.

© Chris R Hernández

PREMIERE: WOLKENFABRIK

Hannes Langs neuer dokumentarischer Kurzfilm
WOLKENFABRIK beim Cork International Film Festival

Hannes Langs neuer Dokumentarfilm WOLKENFABRIK feiert seine Uraufführung im Internationalen Kurzfilmwettbewerb des Cork International Film Festival. Das Festival findet im November zum 70. Mal statt und ist damit nicht nur das größte, sondern auch das älteste Filmfestival Irlands. Die Gewinnerfilme der Kurzfilmwettbewerbe qualifizieren sich automatisch für eine Academy-Award®-Nominierung. Die Premiere findet am 11. November statt.

WOLKENFABRIK ist eine filmische Erkundung des Himmels über dem rheinischen Braunkohlerevier, wo emissionsangereicherte Luftmassen in die Atmosphäre aufsteigen und das Klima verändern. Der Film fragt, was uns diese menschengemachten Wolken über unsere Zukunft verraten – und ob sich in dieser künstlichen Atmosphäre noch Visionen einer anderen, lebenswerteren Welt formen lassen.

Der Film versammelt Interviewauszüge mit Uschi Quirini, Katja Kaufmann, Detlef Wingrich, Frank Meller, Fabio Quirini und Anika Friedrichsmeier, die Einblicke und Perspektiven auf das Leben im Schatten der WOLKENFABRIK geben und das fragile Verhältnis zwischen Identifikation, Heimat und Bedrohung ausloten.

WOLKENFABRIK entstand in Koproduktion mit dem ARTE-Sendeplatz La Lucarne, redaktionell betreut von Kathrin Brinkmann. Hannes Lang führte Regie und schrieb das Buch gemeinsam mit Mareike Wegener. Zum kleinen Drehteam gehörten Felix Rier (Kamera) und Peter Rösner (Ton), der gemeinsam mit Isabel Cope auch das Sounddesign gestaltete. Hannes Lang übernahm den Schnitt, Tobias Wiedmer das Grading, und Katrin Gruber gestaltete die Titel. Caspar Newbolt (Version Industries) entwarf das Poster, und David Gruschka konzipierte und erstellte den Trailer.

Gefördert wurde der Film von der IDM Südtirol, der Film- und Medienstiftung NRW, der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), dem Amt für Kultur und Medien Bozen sowie dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen.

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